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Lichtwellenleiter eingespeisten Lichtstrom .Für diese im LWL stattfindende Energie-Entnahme
sind Molekülstrukturen im Glas verantwortlich.Baustromverteiler,caravanstecker,universalklemme.
Zugentlastungsmaterial zum Schutz von Lichtwellenleiterbündeln. Wegen des außerordentlich geringen Durchmessers und der damit verbundenen geringen mechanischen Belastbarkeit, werden Lichtwellenleiter im allgemeinen in Bündeln zusammengefaßt. Mehrere Lichtwellenleiter, jeder umgeben von einer lichtundurchlässigen Aderhülle, werden um einen mechanisch stabilen, voll dielektrischen, dicken Kern gruppiert und anschließend, bevor die äußere Umhüllung aufgebracht wird, mit einem Geflecht von Kevlar -Aramid -Fasern umgarnt.
American wire gauge
Amerikanisches Drahtmaß für Kabel. Der AWG-Wert legt die Drahtstärke und die zulässige Dämpfung fest.
AWG Nr.: Draht ø mm Draht-Querschnitt max.Ohm/km
26,00 0,40 0,13 146,00
25,00 0,46 0,16 114,00
24,00 0,51 0,20 84,00
23,00 0,57 0,26 67,00
22,00 0,64 0,32 54,00
American National Standards Institute (ANSI)
Nationales Standardisierungsgremium der USA. ANSI entwickelt und publiziert Standards. ANSI ist nicht gewinnorientiert, regierungsunabhängig und wird von mehr als 1000 Gewerbeorganisationen, Berufsvereinigungen und Firmen unterstützt. Vergleichbar mit DIN in der Bundesrepublik. ANSI ist der amerikanische Vertreter und stimmberechtigtes Mitglied bei ISO.
all plastic fiber (LwL) (APF)
Lichtwellenleiter aus Plastik. Der Hauptunterschied zum Lichtwellenleiter aus Glas ist die relativ hohe Dämpfung. Daher eignen sich Plastikfasern nur für kurze Entfernungen, vorwiegend im Endgerätebereich. Der Kern der Plastiklichtwellenleiter ist mit 250 µm bis 1000 µm erheblich dicker als der von Glasfasern.Bei den Plastikfasern unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Typen: dem PCF-Kabel (Plastic Cladding Silica Fiber) und dem APF-Kabel (All Plastic Fiber). Beim erstgenannten ist der Kern aus Quarzglas und der Mantel aus Kunststoff (200 bis 500 µm), bei den APF-Kabeln sind sowohl Kern als auch Mantel aus Kunststoff und bis zu 1 mm dick. Der Kunststoffkern ist mit einer ca. 10 bis 20 µm dünnen Mantel überzogen, der als Reflektionsschicht dient.
asynchronous transfer mode (ATM)
ATM wird immer mehr als die Basistechnologie für die nächste Generation von globalen Kommunikationsnetzen betrachtet, da ATM große Applikationsfelder wie z.B. Multimedia-Applikationen interaktives Fernsehen, Bildfernsprechen, Videomail abdeckt und vor allem unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten und Netzausdehnungen realisieren kann. Diese Möglichkeiten bietet ATM aufgrund zweier hervorragender Eigenschaften: Zeittransparenz und Skalierbarkeit. ATM wurde zunächst als Switching-Technologie für Weitverkehrsnetze (WAN) u. a. B-ISDN entwickelt und hat seinen Anwendungsbereich seit 1991 auch auf die Lokalen Netze (LAN) ausgedehnt.
Außenkabel - outdoor cable
Kabel, deren Spezifikationen so ausgelegt sind, daß alle Anforderungen, die eine Außenverlegung mit sich bringt, erfüllt werden, nennt man Außenkabel. Außenkabel zeichnen sich durch ihren robusten Aufbau aus und können direkt im Erdreich, in Kabeltrassen oder in Rohranlagen verlegt werden. Zu den besonderen Eigenschaften von Außenkabeln gehören u.a. die Feuchtigkeitsbeständigkeit, die Stabilität gegen mechanische Beanspruchungen und die Resistenz gegen Nagetierfraß. Außenkabel sind im allgemeinen mit einem PE-Mantel versehen. In der Kabelkurzbezeichnung kennzeichnet der erste Buchstabe den Einsatzbereich, ob Innen oder Außen. Ein Außenkabel hat den Buchstaben "A".
avalanche photo diode (LwL) (APD)
Photodiode, bei der durch Lawinen-Trägervervielfachung (Avalanche Effekt) eine höhere Empfindlichkeit erzielt wird als bei anderen Lichtwellenempfängern. Außerdem kann sie erheblich höhere Datenraten (bis zu 1 Gbit/s) verarbeiten als beispielsweise die PIN-Diode . Lawinenfotodioden sind bis zu 1550 nm empfindlich.
Dämpfung / attenuation
Ganz allgemein ist die Dämpfung die Minderung der übertragenen Energie eines Signals im Verlauf einer
Übertragungsstrecke. da jeder Übertragungsweg, ebenso wie jedes Übertragungsmedium mit frequenz-
unabhängigen bzw. frequenzabhängigen Verlusten behaftet ist, dämpft es das übertragende Signal
unterschiedlich stark in seinen Frequenzanteilen.
Bandbreite / bandwidth
Der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale mit einem Amplitudenabfall von bis zu 3 dB übertragen
werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können theoretisch in einer Zeiteinheit
übertragen werden. Bei der Datenübertragung hängt die erreichbare Übertragungsgeschw. von der
Bandbreite des Netzwerkes ab.
Backbone
Bei größeren Vernetzungen mit mehreren gleichen oder unterschiedlichen Netzwerkstrukturen ist unter Umständen eine gesonderte Infrastruktur zum Informationsaustausch zwischen den Netzen und Systemen zu schaffen. Das Backbone-Netz bildet eine solche Infrastruktur. Es ist ein Hochleistungsnetz magistralen Charakters (Hauptnetz), das den Anschluß einer Vielzahl von territorial verteilten Endgeräten, Endgeräte-Clustern oder lokalen Subnetzen erlaubt wie Lokale Netze (LAN), Nebenstellenanlagen und Terminalnetze und diese Netze und Systeme untereinander verbindet.
Bandbreitenlängenprodukt
Das Produkt aus Bandbreite und Länge ist der entscheidende Parameter von Übertragungsmedien zur Bestimmung der Frequenz- und Längenrestriktionen. Generell kann dieser Wert für metallische und optische Übertragungsmedien ermittelt werden. In der Praxis wird das Bandbreitenlängenprodukt aber ausschließlich für Lichtwellenleiter angegeben, da diese für größere Entfernungen eingesetzt werden.
Betriebskapazität
Der Begriff Betriebskapazität ist ein für das Übertragungsverhalten von TP-Kabeln relevanter Parameter.
Die Betriebskapazität kennzeichnet die Kapazitäten der Einzeladern oder eines geschirmten Adernpaares
untereinander und ihre Kapazitäten gegenüber der Kabelschirmung.
Beugung / difraction
Unter Beugung versteht man einen Krümmungseffekt bei der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen. Elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen unterliegen ebenso einer Beugung wie Lichtwellen. Bei den elektromagnetischen Wellen ist dieser Effekt bekannt von den Langwellen, die sich der Erdkrümmung beugen. Bei Lichtwellen tritt die Beugung beim Übergang einer Lichtwelle von einem Medium in ein anderes Medium auf, wenn beide Medien unterschiedliche Dichten haben.
Bewehrung / armoring
Kabelschutz gegen harte mechanische Beanspruchung. Bei elektrischen Kabeln besteht dieser Schutz
häufig aus einem Stahlgeflecht. Obwohl dies auch bei Lichtwellenleiterkabeln möglich ist, verzichtet man
zugunsten von Glasfaserarmierungen darauf, um vor jeglichen elektr. Potentialverschleppungen sicher zu sein.
Beidraht
Verzinnter Kupferleiter, der im Kabel längs oder spiralförmig verläuft und zum Anschluß der Schirmung dient.
Biegeradius
Unter Biegeradius versteht man die für die Verlegung der Kabel geringste Krümmung, ohne daß sich die Kabeleigenschaften ändern. Die zulässigen Biegeradien sollten bei der Verlegung nicht kleiner sein als der fünfzehnfache Außendurchmesser des Kabels; nach der Befestigung sollte er nicht kleiner als der zehnfache Außendurchmesser sein. Die EN-Kabelnorm schreibt sogar Biegeradien von dem vierfachen bzw. dem achtfachen Kabelaußendurchmesser vor.Auch bei der Verlegung von Lichtwellenleiter ist auf die Spezifikationen für den Biegeradius zu achten, da bei extrem starker Krümmung das Licht auch über das Mantelglas entweicht.
Bündelader / Multifiber loose buffer
Bei der Bündelader sind 2 bis 12 Fasern gemeinsam mit Kunststoff lose umhüllt.Die Umhüllung kann aus
einer oder mehreren Schichten gleicher oder verschiedener Kunststoffe bestehen. Je nachdem, ob der Hohl-
raum innerhalb der Hülle mit einer gelartigen Masse gefüllt ist oder nicht , unterscheidet man zwischen gel-
gefüllten und ungefüllten Bündeladern.
Bustopologie / bus architecture
Bei der Bus-Struktur sind alle Teilnehmerstationen an ein gemeinsames Übertragungsmedium angeschlossen. Stationen können beliebig hinzugefügt oder weggenommen werden.
bus terminator
Da das Übertragungsmedium bei einer Netzwerkstruktur in Bustopologie immer eine begrenzte Ausdehnung hat, muß der Bus mit dem Wellenwiderstand des Kabels an beiden Enden abgeschlossen werden. Der wellenwiderstandsrichtige Abschluß ist erforderlich, da sonst durch Reflexionen am Kabelende Stehwellen auf dem Übertragungsmedium auftreten. Ist keine Abschlußimpedanz vorhanden, werden bei der Datenübertragung die transportierten Daten an den Enden des Kabels reflektiert und interferieren dort mit den vorlaufenden Daten. Das führt in der Regel zu Verstümmelungen des Datenstroms bis zur völligen Auslöschung.
Brandverhalten
Verhalten eines Kabels im Brandfall. Man unterscheidet zwischen "flammwidrig bzw. schwer entflammbar"
und "brandhemmend"
Breitbandkabel / broadband cable
Unter Breitbandkabel versteht man in der lokalen Vernetzung Kabel , die eine hohe Bandbreite unterstützen können. In der Regel handelt es sich um Koaxialkabel mit 75 Ohm Impedanz (IEEE) und einer Bandbreite von über 500 MHz.
Bündel
Zusammenfassung mehrerer Leiter zu einem Kabelstrang, der sie von anderen Bündel im gleichen
Kabel leicht trenn- und unterscheidbar macht.
CENELEC
Europakomitee für die Elektronormung.
Chromatische Dispersion
Ein Phänomen, das die Datenübertragung in Glasfasern behindert.
Hängt hauptsächlich vom verwendeten Fasermaterial ab.
COREL
Offene Verkabelung für Firmennetze (cáblage ouvert pour réseaux d´entreprise locaux).
CREDO
Studienkomitee für optische Verkabelungen (cercle de réflexion et d´étude pour le développement de I´optique).
CTD
Datenübertragungskabel (cáble de transmission de données).
CE-Zeichen / Communautés Européenne ( CE )
Mit dem Konformitätszeichen CE der EU können seit dem 1.1.1992 aktive und passive Komponenten,die die existierende EMV-Richtlinien erfüllen, ausgezeichnet werden. Ab dem 1.1.1996 hat die CE-Konformität Rechtsverbindlichkeit; alle elektr. und elektronischen Geräte müssen seit diesem Datum das CE-Zeichen führen.
Datenflußrate
menge der Informationen, die ein Übertragungsmedium pro Zeiteinheit bewältigen kann (in MBps).
Dezibel ( dB ) / decibel
Dezibel, Abkürzung db, ist das logarithmierte Verhältnis zweier elektr. Größen(Spg.,Strom,Leistung).
DCE (Data Communication Equipment)DTE (Data Terminal Equipment)
Dispersion
Unter Dispersion versteht man die Verbreiterung eines Lichtimulses durch Laufzeitunterschiede der Moden,
was eine Begrenzung der Übertragungsbandbreite bzw. des Bandbreitenlängenproduktes von Lichtwellenleitern
zur Folge hat.
Duplex
Für bidirektionale Übertragung ausgelegt.
Elektromagnetische Verträglichkeit / EMV electromagnetic compatibility ( EMC )
Unter EMV, elektromagnetischer Verträglichkeit, wird die Fähigkeit eines Gerätes, einer Anlage ( LAN ) oder
eines Systems bezeichnet, in einer elektromagnetischen Umwelt zufriedenstellend zu arbeiten. Dieses Gerät
soll dabei selbst keine elektromagnetischen Störungen verursachen, die für alle in dieser Umwelt vorhandene
Apparate, Systeme und Anlagen unannehmbar wären.
EIA
Electronic Industry Association.
Etagenverkabelung
Die Etagenverkabelung, die auch als horizontale Verkabelung bezeichnet wird, umfaßt den sogenannten
Tertiärbereich vom Etagenverteiler, bis zu den Anschlußdosen TA (Telecommunication Outlet, TO).
Die Fläche des Etagenbereichs sollte max. 1000qm betragen, wobei die max. Entfernung vom
Etagenverteiler bis zum Engerät 100m betragen darf.
FC / PC - Stecker
Dieser LWL-Stecker ist einsetzbar für Multimode u. Monomodefasern.
Der FC-Stecker ist bei der Österreichischen PTA im Einsatz.
Ferrule
Ferrule nennt man das Führungsröhrchen von LWL-Steckern.Dieses ist in aller Regel aus verchromten Metall
oder Keramik und zeichnet sich durch geringste Führungstoleranzen und damit durch präzise Fertigung aus.
FSMA-Stecker
Dieser LWL-Stecker zählt zu den wenig international standardisierten.Er ist genormt durch das Dokument
ISO IEC - SC 86B(CO)20. Bei dem FSMA-Stecker handelt es sich um einen Schraubstecker, bei dem die
Faser in einer metallischem Hülle mit einem Stiftdurchmesser von 3,175 mm geführt wird, die an der
Kontaktfläche plan geschliffen ist.
Feuerbeständigkeit
Feuerbeständigkeit bezeichnet die Art und Weise, in der ein Kabel im Brandfall seine Funktion aufrecht erhält.
FOTAG
Farbkodierung nach IEEE 802.8 (blau, orange, grün, braun, grau, weiß, rot, schwarz, gelb, violett, rosa).
FDDI
Fiber Distributed Data Interface. Netzwerkring aus LWL-Fasern für Betrieb bis 100 MBps.
GFK
Fiber Reinforced Plastic (FRP), Glasfaser verstärkter Kunststoff.
Glasfasern / Glasgarne
Verstärkungs- und Schutzmaterial gegen Nagetiere und zur Zugentlastung.
Geflecht
Geflecht aus Metalldrähten. Dient als Bewehrung, Abschirmung oder Masseanschluß.
hard clad silicon (LwL) (HCS)
Lichtwellenleiter aus Glas oder Plastik mit harter Ummantelung mit einem Kerndurchmesser von 50 µm bis 1000 µm
Höheneinheit (HE)
Die Höheneinheit ist eine Maßeinheit für die Vertikalhöhe von Einschubeinheiten in 19"-Verteilerrahmen. Eine Höheneinheit (HE) entspricht 1 3/4 Zoll, also 44,5 mm
hybrid fiber coaxial (HFC)
Werden in einer Verkabelung sowohl Koaxialkabel als auch Lichtwellenleiter verwendet, spricht man von hybrider Verkabelung, bzw von HFC. Solche Strukturen kommen in aller Regel bei Kabelfernseh-Netzen nach IEEE 802.14 vor.
high speed network (HSN)
Der rasant steigende Bandbreitenbedarf in vernetzten Systemen, der auf die Übertragung von hochaulösenden Grafiken, Bewegtbild und Multimedia-Objekten zurückzuführen ist, erfordert leistungsfähigere Netz- und Backbone -Lösungen mit wesentlich gesteigerten Durchsatzraten.
highsplit
Da die Breitbandtechnik ohnehin nur noch eine sehr geringe Marktbedeutung hat, spielen die unterschiedlichen Split-Verfahren praktisch keine Rolle mehr. Die Split-Verfahren dienen der frequenzmäßigen Trennung der Vorwärts- und Rückwärtskanäle in Einkabel-Breitbandsystemen.Beim Highsplit-Verfahren besteht der Frequenzbereich für die Vorwärtsrichtung zwischen 234 MHz und 400 MHz, für die Rückwärtsrichtung zwischen 5 MHz und 174 MHz. Die nutzbare Bandbreite ist 335 MHz.
Hybridkabel
Hybridkabel bilden eine Sonderform der Datenkabel . Diese Kabel bestehen immer aus zwei oder mehreren verschiedenen Kabeltypen. so können Hybridkabel eine Kombination aus TP-Kabeln und Lichtwellenleiter bilden, oder TP-Kabel kombiniert mit Koaxialkabel oder auch eine Kombination aus allen Kabeltypen bilden. In der strukturierten Verkabelung spielt nur das Hybridkabel bestehend aus TP-Kabeln und Lichtwellenleiter eine Rolle. es kann anwendungsspezifisch eingesetzt werden und hat den Vorteil, daß es schneller und einfacher zu verlegen ist als die entsprechenden einzelnen Kabeltypen. Da Hybridkabel einen gemeinsamen Außenmantel haben, empfiehlt sich der Einsatz auch dann, wenn die Kabel in agressiven Umgebungsbedingungen verlegt werden müssen.
Hohlader - single fiber loose buffer
Ein lose in seiner Umhüllung liegender Lichtwellenleiter . Der Zwischenraum zwischen Lichtwellenleiterader und Umhüllung ist leer. Ist der Zwischenraum mit einer Gleitmasse gefüllt, spricht man von einer gefüllten Hohlader. Die Füllung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Der Vorteil einer Hohlader liegt in der Unempfindlichkeit gegen Querkräfte, die durch Verseilungen und Temperaturschwankungen entstehen können. Die mechanische Festigkeit der Hohlader ist wesentlich höher als die der Vollader oder der Kompaktader . In der Kabelkurzbezeichnung ist der zweite Buchstabe bei einer ungefüllten Hohlader ein "H", bei einer gefüllten ein "W".
high-impedance
Eine Bezeichnung, die sich meistens auf den Eingangs- oder Ausgangswiderstand einer Schaltung oder eines Gerätes bezieht und aussagt, daß die Impedanz der Eingangsschaltung hoch ist (z.B. MOhm). Im Gegensatz dazu stehen niederohmige Impedanzen (im Ohm-Bereich), wie sie beispielsweise Kabel aufweisen.
IEC
International Electronical Commission.
IEEE
Institute of Electrical an Electronic Engineers.
ISO
International Standard Organization.
token bus (TB)
Das Token-Bus-LAN ist ein in Bustopologie aufgebautes LAN, das im Medienzugang nach IEEE 802.4 standardisiert ist. Das Zugangsverfahren ist deterministisch nach dem Auswahlprinzip, wobei jede Station bei Besitz des Token für eine begrenzte Zeit sendeberechtigt ist. Für jede Station ist die maximale Zeit bis zum nächsten Medienzugang bestimmbar. Im Token-Bus-Protokoll ist ein logischer Ring auf einer physikalischen Bustopologie implementiert
Trunk-Kabel
Trunk -Kabel sind die Hauptversorgungskabel in Breitbandsystemen. Sie gehen von und zur Head-End-Station. Es handelt sich dabei um Koaxialkabel mit einem Durchmesser von ein bis zwei Zentimetern. Die äußere Schicht bildet eine feste Kunststoffummantelung, unter der sich eine Aluminiumschicht befindet. Innerhalb dieser Aluminium-Ummantelung kann die Stromversorgung der aktiven Komponenten eingesetzt werden. Damit kann die Anzahl der erforderlichen stabilen Versorgungen auf die Einspeisestellen reduziert werden.
taper coupler
Der bikonische Taperkoppler ist ein einfach herzustellender Koppler bei dem zwei Glasfasern einige Windungen umeinander gewickelt und verschmolzen werden. Die gegeneinander verdrillten Glasfasern werden fast bis zur Schmelztemperatur erhitzt und dabei etwas gestreckt. Durch dieses Verfahren entstehen Fasern, die verjüngt und wieder erweitert sind. Durch die Verjüngung des Kerndurchmessers entsteht die Taperfunktion, durch die flache Moden in steile Moden gewandelt werden und die numerische Apertur ansteigt. Es erfolgt ein Modenaustausch zwischenden beiden Fasern. Hat das verdrillte Teilstück eine bestimmte Länge, erhält man einen Koppler mit wellentrennenden Eigenschaften. Das Verfahren kann auch bei Sternkopplern mit mehr als zwei Fasern angewendet werden.
unshielded twisted pair (UTP)
Das UTP-Kabel ist ein symmetrisches, nichtgeschirmtes Kabel mit paarweisen verdrillten farbigen Drähten. Dieser Kabeltyp, den es in zweipaariger und vierpaariger Ausführung gibt, ist der dominierende Kabeltyp in der Etagenverkabelung und der Endgeräteverkabelung. Er ist Bestandteil des Verkabelungsstandards 11801 und der EIA /TIA-Spezifikationen.
Verkabelungsstandard
Für die Standardisierung von strukturierten Verkabelungen gibt es Aktivitäten und Standardisierungsentwürfe von US-amerikanischen, internationalen, europäischen und deutschen Gremien.EIA /TIA 568: Commercial Building Telecommunications Wiring Standard Die Dachverbände EIA und TIA haben bereits 1985 für die USA mit den Standardisierungs-Aktivitäten für eine universelle Gebäudeverkabelung begonnen. Im Juli 1991 wurden die Arbeiten unter dem Titel "Commercial Building Telecommunications Wiring Standard" EIA/TIA 568 veröffentlicht und bildete den ersten Standard für die strukturierte Verkabelung von Gebäuden mit Daten- und Telekommunikationsdiensten. Nach der Überarbeitung des Standards im Jahre 1993, wurde die neue Version ANSI /TIA/EIA 568A im Oktober 1995 in Verbindung mit seinen Ergänzungen TSB-36 (1991), TSB-40 (1992), TSB-53 (1995) und TSB-67(1995) die Basis für die Gebäudeverkabelung in Nordamerika. Der Standard EIA/TIA 568A strukturiert die Verkabelung in die Bereiche, die für große Unternehmen relevant sind: Nämlich den Campus, den sogenannten Primärbereich, das Gebäude, den sog. Sekundärbereich, und die Etage, den Tertiärbereich. Der EIA/TIA-Standard gibt für jeden einzelnen Bereich Längenrestriktionen vor, ebenso die zu schaffende Topologie und Empfehlungen für die zu verlegenden Kabeltypen
VF-45-Stecker
Dieser LwL-Stecker hat vergleichbare Abmessungen und eine Verriegelungsmechanik vergleichbar dem RJ-45-Stecker . Der VF-45-Stecker ist ein Duplex-Stecker, der von 3M speziell für den LAN -Bereich entwickelt wurde. Der Einsatz ist nur in Verbindung mit speziellen Glasfaser mit Polymerbeschichtung möglich. Diese Fasern haben den gleichen Kerndurchmesser wie Multimodefasern , allerdings ist der Manteldurchmesser mit 80 µm wesentlich geringer. Der Mantel wird von der Polymerbeschichtung auf das Standardmaß von 125 µm gebracht.Die Polymerfaser zeichnet sich durch einen extrem geringen Biegeradius von weniger als 15 mm aus
Vollader
Die Vollader oder Festader zeichnet sich durch einen geringen Durchmesser aus, weil die beiden Beschichtungen , das Sekundär-Coating und das Primär-Coating, fest miteinander verbunden sind. Der Lichtwellenleiter ist also unmittelbar von zwei Schutzschichten umgeben, dem Primär- und dem Sekundärcoating. Dieser Verbund gewährleistet eine hohe mechanische Stabilität der Faser und hält Querkräfte von der Faser fern. Außerdem schützten die Beschichtungen die Faser vor äußeren Einflüssen.
Verteilerraum - wiring closet (Verkabelung) (WC)
Der Verteilerraum bildet den Übergabepunkt von einem Verkabelungsbereich auf einen andern, so z.B. von der Geländeverkabelung zur Gebäudeverkabelung oder von der Gebäude- zur Etagenverkabelung . Der Verteilerraum mit dem Etagenverteiler ist der strategische Mittelpunkt der Verkabelung , an dem die verschiedenen Medien der Steigleitungen und der Etagenverkabelung zusammen laufen. Er enthält aktive und passive Komponenten (Verteilerschränke mit Hubs, Sternkoppler , Brücken , Router , Ringleitungsverteiler , Patchfeldern usw.) und dient als Schnittstelle für den Wechsel der Übertragungsmedien sowie der Kommunikationsnetze und -dienste. Darüber hinaus wird er als Wartungs- und Meßplatz genutzt.An einen Verteilerraum werden bestimmte Anforderungen bezüglich der Lage, der Zugänglichkeit und der Umgebungsbedingungen gestellt, die sinnvollerweise bei der Planung einer Verkabelung bereits berücksichtigt werden sollten. Zu diesen Anforderungen gehören die zentrale Lage und der leichte Zugang, der hinreichende Platz für die Verteilerschränke mit der Möglichkeit des vorderseitigen und des rückseitigen Zugangs, der Platzbedarf für die meßtechnischen Einrichtungen, die Abschließbarkeit und die ausreichende Ausstattung mit Anschlußdosen, Steckdosen, Beleuchtungen und Telefon.
Verkabelungsprinzipien
Bei der Verkabelung von Gebäuden sollten einige Richtlinien beachtet werden, die eine hohe Flexibilität und eine langfristige Investitionssicherung garantieren. Ausgehend von einer strukturierten Verkabelung nach dem Verkabelungsstandard kommen als Übertragungsmedien grundsätzlich nur noch symmetrische Kabel , also TP-Kabel , und Lichtwellenleiter zum Einsatz. Bei der Gebäudeverkabelung sollten zur Erleichterung der Installation möglichst kurze Kabelwege angestrebt werden. Dazu sollten die Verteilerräume mit ihren Etagenverteilern in den einzelnen Stockwerken übereinander angeordnet sein. Jede Etage sollte über einen eigenen Verteilerraum verfügen. Ein solcher Verteilerraum muß hinreichend Platz bieten um die gesamten Verteil- und Übertragungseinrichtungen, wie Teklefonverteiler, Hubs, Patchfelder usw. aufnehmen zu können. Für die geordnete Unterbringung dieser Geräte sollten Verteilerschränke zur Verfügung stehen. Ein solcher Verteilerpunkt sollte für jeweils etwa 1000 qm Etagenfläche vorgesehen werden und nach Möglichkeit für weniger als 500 Anschlüsse konzipiert werden. Von dem Etagenverteiler werden sternförmig vieradrige, besser achtadrige, Leitungen zu den Telekommunikations-Anschlußdosen am Arbeitsplatz verlegt. Dabei ist eine eindeutige Kennzeichnung der Anschlüsse im Verteilerbereich unbedingt notwendig um spätere langwierige Suchprozeduren zu vermeiden. Jeder Arbeitsplatz sollte über zwei bis drei Anschlußdosen verfügen.Die Zuordnung neuer Dienste oder eventuell notwendige Umkonfigurierungen durch Umzüge, werden durch das Rangieren am Etagen- oder Gebäudeverteiler vorgenommen
VDI
Verein Deutscher Ingeniure bedeutet in Frankreich "Voix- Donnée- Images"
d.h. Daten- u. Netzwerktechnik.
wave length
Der Abstand zwischen zwei gleichen, aufeinanderfolgenden Schwingungszügen einer periodischen Wellenbewegung. Wellenlänge und Frequenz stehen folgendermaßen zueinander in Beziehung: Bildet man den Quotienten aus der Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Lichtes und einer der beiden Größen, so erhält man die andere. Z.B.: c/2 m = 150 MHz ; c/1000 MHz = 30 cm
waveguide dispersion
Dispersionen wirken sich durch eine Verschlechterung der Gruppenlaufzeit und somit durch eine Verbreiterung der Impulse aus. Die Wellenlängendispersion, oder auch Profildispersion , ist abhängig von der Konsistenz des LwL und der Einstrahlungsquelle. Selbst bei Laserdiodenansteuerung kann bei Monomodefasern und großen Entfernungen die Wellenleiterdispersion zum Problem werden.
wavelength division multiplexing (WDM)
Eine moderne LwL -Multiplextechnik, die zu einer besseren Ausnutzung der Lichtwellenleiter-Kapazität führt. Bei der WDM-Technik werden unterschiedliche Lichtwellenlängen zur parallelen Übertragung von mehreren Signalen genutzt. An Wellenlängen nutzt die WDM-Technik die Lichtwellenlängen der optischen Fenster bei 850 nm, 1300 nm und 1550 nm. Die gleichzeitige Übertragung kann sowohl in einer Übertragungsrichtung erfolgen aber auch in entgegengesetzten Richtungen. Dem Prinzip nach wird jedes zu übertragende Signal einer Lichtfrequenz aufmoduliert. So können bei der Benutzung von beispielsweise drei Lichtfrequenzen gleichzeitig drei Signale übertragen werden. Das optische Koppelelement, der Wellenlängen-Multiplexer, bündelt die verschiedenen Lichtwellenlängen und überträgt den gesamten Lichtstrom, der alle diskreten Wellenlängen enthält, über einen Lichtwellenleiter zum Empfangsort, wo er mittels Filtertechniken in die einzelnen Kanäle separiert wird.
wireless LAN (WLAN)
Wireless LANs sind Lokale Netze , die ohne Kabelverbindungen arbeiten. Sie sind standardisiert unter dem IEEE-Standard 802.11. Die Übertragung wird entweder mit Funkfrequenzen im Mikrowellenbereich oder mit Infrarotlicht durchgeführt. Bei Multicast- und Broadcast-Anwendungen existieren in Abhängigkeit von der Übertragungsgeschwindigkeit zwei Leistungsklassen: Low & Medium Speed mit bis zu 1 Mbit/s und High Speed mit über 1 Mbit/s. Entsprechend der genutzten Übertragungsfrequenz unterscheidet man die drahtlosen Netze in Spread-Spectrum-Netze (DSSS), die Funkübertragung mit dem Frequenzsprung-Verfahren (FHSS) und die Schmalband-Mikrowellen-Netze. Jede Technik hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Spread Spectrum ist die am weitesten verbreitete Technologie und liegt im Frequenzbereich von 2,4 GHz. Für die Schmalbandtechnik wird vorwiegend der Frequenzbereich von 5,775 GHz benutzt, aber auch der Schmalbandmikrowellen-Bereich von 18,8 GHz bis 19,2 GHz. Die Anwendung beider Technologien unterliegt damit gesetzlichen Bestimmungen.
wiper cable
In einem Lichtwellenleiter ist nicht nur der eigentliche Kern transparent, sondern auch die erste ihn umhüllende Schicht, die Mantel genannt wird. Wird Infrarotstrahlung in den Lichtwellenleiter eingespeist, so trifft die Strahlung nicht nur den Kern, sondern auch den Mantel. Obwohl diese Mantelmoden den Betrieb kaum stören, da sie schon nach etwa 15 - 30 m durch die relativ hohe Dämpfung im Mantel und durch Austritt aus dem Mantel verlorengehen, stören sie Messungen an Lichtwellenleiterkabeln empfindlich. Dafür werden Mantelmoden-Abstreifkabel verwendet.
yellow cable
Ethernet wird in der klassischen Ausführung mit dem sogenannten Yellow Cable, auch Thick-Ethernet genannt, des Typs RG-8A/U, aufgebaut. Dieses koaxiale Kabel besteht (von innen nach außen) aus dem Innenleiter, dem Dielektrikum , der Schirmung und dem Kunststoffaußenmantel.
Zwitterstecker - hermaphroditic connectors
Verbindungselemente, die weder Stecker noch Buchse sind, sondern so konstruiert sind, daß sie auf jeden Fall zusammen passen. Da man im Sprachgebrauch Steckern und Buchsen auch Geschlechtern zuordnet (Male, männlich bzw. Female, weiblich), spricht man bei der hermaphroditischen Verbindung auch von sexless. Ein typisches Beispiel ist der IBM-Datenstecker .
Impulsaufweitung
Durch Interferenzen in einem (langen) LWL wird ein optischer Impuls zeitlich verlängert und in der Amplitude vermindert.
Isolationswiederstand
Widerstand des Isoliermantels gegen elektrische Ströme.
Je höher der Isolationswiderstand, desto besser die Isoliereigenschaften des Kabels.
Justierverfahren - alignment technique
Genaues Einrichten der Enden eines Lichtwellenleiters vor dem Spleißen. Die nach dem Prinzip des Biegekopplers in das eine Stück der zu verbindenden Lichtwellenleiter in jizierten Strahlen werden aus dem Ende des anderen Lichtwellenleiters auf dieselbe Art entnommen und die beiden Enden mikrocomputergesteuert motorisch zweidimensional auf maximale Lichtausbeute justiert und damit auf geringste Dämpfung eingestellt
Kategorie 5
Spezifikation von Kabeln für Daten- und Netzwerktechnik mit Übertragungsfrequenzen bis 100 Mhz.
Kategorie 6
Spezifikation von Kabeln für Daten- und Netzwerktechnik mit Übertragungsfrequenzen bis 300 Mhz.
Kategorie 7
Spezifikation von Kabeln für Daten- und Netzwerktechnik mit Übertragungsfrequenzen bis 600 Mhz.
ACR
Attenuation to Crosstalk Ratio (Dämpfung-Nebensprech-Verhältnis)
Für die Qualität eines Übertragungskanals ist das Verhältnis von Kabeldämpfung zur Nebensprech-
dämpfung ausschlaggebend. Diese Verhältnis wird Attenuation to Crosstalk Ratio genannt.
Akzeptanzwinkel / acceptance angle
Der maximale Einfallswinkel , in dem Licht von einer externen Strahlungsquelle oder einem Medium
aufgenommen werden kann. Der Sinus des Akzeptanswinkels ist die numerische Apertur.